Es lassen sich mehrere Ordner, wahlweise per Ordner-Dialog oder Drag and Drop, einfügen.
Für jeden angebenen Pfad wird ein eigener Thread genutzt, was die Suche sehr schnell macht.
Sie können beliebig viele Datei-Endungen in der White- oder Black-List angeben. Diese können hintereinander durch Pipe getrennt oder untereinander angegeben werden.
Weiterhin können Exclude-Pfade angeben werden, diese sogar mit Pattern wie * oder ?.
Durch die Nutzung eines Eingabefeldes lassen sich Angeben einfach von und in andere Projekte im/exportieren. Dopplungen bei den Angaben werden beim Speichern entfernt.
Vor vielen Jahren konnte man mit dem Windows Backup einfach Images der Platte erstellen oder Ordner sichern, wenn auch mit bescheidener Filterfunktion und das Backup ablegen wo man wollte.
Heute sieht die Situation jedoch anders aus. Heute featured das mitgelieferte Windows-Backup lieber die eigenen Cloud-Dienste als nützlich zu sein (was aktuell auf viele Windows-Elemente zutrifft), während wichtige Funktionen und eine flexible Nutzung oft in den Hintergrund treten.
Hersteller setzen zunehmend auf dauerhaft kostenpflichtige Abonnements und versüßen diese mit Cloud-Diensten. Bei einer Software, deren wichtigste Aufgabe die langfristige Sicherung eigener Daten ist, sollte der Zugriff auf die eigenen Backups jedoch nicht von einem laufenden Vertrag oder fremden Clound-Diensten abhängig sein. Und wenn man plötzlich auf seine Daten aus dem Backup zurückgreifen muss, will man dieses natürlich sofort und ohne Komplikationen.
Cloud-Dienste sind aktuell eh ein ganz spezielles Thema, egal ob diese im EU- oder USA-Bereich liegen. Niemand möchte das Dritte aus irgendeinem vorgeschobenen Grund auf die eigene Daten zugreifen kann.
Aus diesem Grund entstand Tiny Backup. Im Gegensatz zu dem Urvater IncCopy wurde der Hauptaugenmerk auf ein Archivformat gelegt. Bei der Neuentwicklung lag der Fokus im Kern auf ein offenes Komprimierungsverfahren und Projektformat (Json), modernem STL-C++, Multithreading und einer einfachen Oberfläche, es sollte aber über ähnlich komplexe Filterfunktionen wie damals IncCopy verfügen.
Eine spezielle Restore-Funktion war von Anfang an nicht geplant, da man bequem mit dem Explorer oder anderen Dateimanagern in Archiven browsen kann ohne irgendwas zu mounten oder vom Backupprogramm abhängig zu sein – die Kontrolle über die eigenen Daten und Ablageorte bleibt beim Anwender.
Achtung: Multithreading und eine zu hoch eingestellte Anzahl an Threads wird ordentlich Speicher verbrauchen (also GigaByte viel) nutzen Sie bei einer manuellen Einstellung die x64-Version(!), besser Sie überlassen es komplett 7Zip zumal die, Stand jetzt, v26.2 noch nicht so wirklich skalliert, bezüglich UI-Callback.